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Montag, 14. Januar 2019

Telekom Cup: FC Bayern gewinnt Telekom Cup zum fünften Mal

FC Bayern gewinnt Telekom Cup zum fünften Mal

Zweimal fällt die Entscheidung erst im Elfmeterschießen - doch am Ende sichert sich der FC Bayern den Titel beim Telekom Cup.

Der FC Bayern hat sich mit dem Gewinn des Telekom Cups erfolgreich für die Jagd auf Herbstmeister Borussia Dortmund in der Fußball-Bundesliga eingestimmt.


Telekom Cup: FC Bayern gewinnt Telekom Cup zum fünften Mal


Der Liga-Zweite gewann in Düsseldorf den Telekom Cup zum fünften Mal durch einen 4:2-Sieg im Elfmeterschießen gegen den Dritten Borussia Mönchengladbach.

Das Kurzturnier mit jeweils 45-Minuten-Spielen war für die Mannschaft von Trainer Niko Kovac der einzige Härtetest in einer kurzen Wintervorbereitung auf die Rückrunde der Bundesliga. Die eröffnet der Rekordmeister am Freitag mit dem Gastspiel bei TSG 1899 Hoffenheim. "Wir freuen uns, dass es wieder losgeht, wir haben ein gutes Gefühl", sagte Bayern-Profi Joshua Kimmich und sagte mit Blick auf den Titelkampf: "Wir dürfen uns keine Fehler mehr erlauben."

Auch im Halbfinale hatte der FC Bayern mit dem 8:7 im Elfmeterschießen gegen Fortuna Düsseldorf die besseren Nerven, traf aber wie im Finale gegen Gladbach in der regulären Spielzeit nicht das Tor. "Wir müssen durchschlagskräftiger werden", sagte Kovac nach dem Turniersieg im TV-Sender Sat.1. "Wir haben einige Chancen liegen gelassen. Sinn und Zweck des Turniers war, die Zuschauer zu vergnügen. Dem sind wir gerecht geworden." Kimmich analysierte treffend: "Gut ist, dass wir keins bekommen haben, schlecht ist, dass wir keins geschossen haben." Mönchengladbach war durch ein 1:0 gegen Hertha BSC Berlin ins Endspiel eingezogen. "Es war ein tolles Spiel", sagte Gladbachs Trainer Dieter Hecking nach dem Finale und zeigte sich mit Auftritt seiner Mannschaft "sehr zufrieden".

Das Spiel um Platz drei gewann in einer gut gefüllten heimischen Arena Gastgeber Düsseldorf mit 3:1 gegen Hertha. Nach einem turbulenten Wochenende war dies ein Mutmacher für das Team und ein Argument für Trainer Friedhelm Funkel, der am Dienstag mit der Clubführung wieder Gespräche über die Verlängerung des am Saisonende auslaufenden Vertrages aufnimmt.

Telekom Cup: FC Bayern gewinnt Telekom Cup zum fünften Mal


Der FC Bayern war am Donnerstag aus dem siebentägigen Trainingslager in Katar zurückgekehrt. Kovac mochte unter dem geschlossenen Dach der Düsseldorfer Arena noch nicht alle Karten aufdecken. "Sie sind noch gemischt", sagte er zu der Formation, die gegen Hoffenheim beginnen soll. Neun von elf Plätzen scheinen jedoch an Torwart Manuel Neuer sowie Joshua Kimmich, Niklas Süle, David Alaba, Leon Goretzka, Serge Gnabry, Thomas Müller, Kingsley Coman und Robert Lewandowski vergeben. Sie spielten alle im ersten Spiel gegen Düsseldorf, dazu Renato Sanches und Lukas Mai.

Gegen Gladbach mit einer vermeintlichen zweiten Formation und Nachwuchskräften zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Nervenstärke der Bayern war wieder größer, Mats Hummels verwandelte den entscheidenden Elfmeter. Erstmals präsentieren konnte sich beim Rekordmeister der zehn Millionen Euro teure kanadische Neuzugang Alphonso Davies.

Freitag, 11. Januar 2019

Fortuna hat Kownacki und Haddadi auf dem Zettel

Das Trainingslager in Andalusien verließ Lutz Pfannenstiel bereits am Donnerstag. Die Zeit drängt, der neue Düsseldorfer Sport-Vorstand forciert mehrere Transfers. Es gibt Bewegung im Kader des Bundesliga-Aufsteigers.

Aus Fortuna Düsseldorfs Trainingslager in Marbella/Spanien berichtet Oliver Bitter

Am Freitag absolvieren die Mannschaft und der Trainer Friedhelm Funkel noch die beiden abschließenden Einheiten im Trainingscamp in Marbella. Der Telekom-Cup am Sonntag in Düsseldorf wird erste Aufschlüsse darüber liefern, wie fit sich die Mannschaft zum Rückrundenstart eine Woche später beim FC Augsburg präsentieren wird. Und natürlich: In welcher Besetzung.

Fortuna hat Kownacki und Haddadi auf dem Zettel


Gut möglich, dass am Sonntag bereits Neu-Erwerbung Jaroslav Drobny von Werder Bremen sein Können im Düsseldorfer Tor zeigen wird. Es wird erwartet, dass der Routinier die bisherige Nummer eins, Michael Rensing, stark bedrängt. Schließlich hatte der Ex-Bayern-Keeper in der Hinrunde eher solide Leistungen abgeliefert und war kein entscheidender Faktor, dass die Fortunen nach Abschluss der Hinrunde als Tabellen-14. sogar aussichtsreich im Rennen liegen.

Derweil fädeln Pfannenstiel und Co. bereits die nächsten Transfers ein. Laut italienischen Medien geht es bei Stürmer David Kownacki lediglich noch um Feinheiten bezüglich der finanziellen Bedingungen. Angeblich soll der 21-Jährige von Sampdoria Genua, der noch einen Vertrag bis 2022 besitzt, zunächst bis Saisonende ausgeliehen werden; offenbar strebt der Bundesligist eine Kaufoption an, was bei der Fortuna niemand bestätigt.
Auch Haddadi soll kommen - Sorgen um Sobottka

Überdies läuft weiter die Suche nach Verstärkungen für die Defensive. Ein Linksverteidiger soll verpflichtet werden; hier hat Fortuna unter anderem den Tunesier Oussama Haddadi vom FCO Dijon auf der Liste.

Derweil sorgen sich die Düsseldorfer um Defensivstratege Marcel Sobottka, der beim Testspiel gegen den FC Emmen (1:0) in der Schlussphase umgeknickt war und eine Knöchelverletzung erlitt. Am Samstag soll der robuste Mittelfeldspieler in Düsseldorf näher untersucht werden.

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Bundesliga Spieltag: Hoffenheim vs VfB Stuttgart (Mittwoch, 18.30 Uhr)

Der 16. Bundesliga-Spieltag am Mittwoch im Telegramm

Düsseldorf (dpa) - Der 16. Bundesliga-Spieltag findet am Dienstag und am Mittwoch statt. Die fünf Spiele des Mittwoches im Überblick:

1899 Hoffenheim - VfB Stuttgart (Mittwoch, 18.30 Uhr)


Bundesliga Spieltag: Hoffenheim vs VfB Stuttgart (Mittwoch, 18.30 Uhr)
                   Bundesliga Spieltag: Hoffenheim vs VfB Stuttgart (Mittwoch, 18.30 Uhr)


SITUATION: Die Hoffenheimer können sich keine Niederlage im Derby erlauben, wenn sie den Anschluss zur Spitzengruppe nicht weiter verlieren wollen. Der auswärts noch sieglose VfB steckt im Abstiegskampf und empfängt am Samstag auch noch den FC Bayern.

FUSSBALL AKTUELL

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PERSONAL: Linksverteidiger Aogo und Flügelstürmer Brekalo sind beim VfB wieder fit. Bei der TSG fällt Wagner wohl wegen Adduktorenproblemen weiter aus.

STATISTIK: 16 Mal trafen die beiden Clubs bisher aufeinander. Sieben Mal gewann Stuttgart, viermal Hoffenheim und fünf Mal gab es ein Unentschieden.

BESONDERES: Sechs Profis von 1899 Hoffenheim aus dem aktuellen Kader spielten schon für Stuttgart: Gnabry, Bicakcic, Rupp, Szalai und Ersatzkeeper Stolz. 237 Bundesliga-Partien hat VfB-Profi Beck für Hoffenheim bestritten.

FC Bayern München - 1. FC Köln (Mittwoch, 20.30 Uhr)

SITUATION: Satte 32 Punkte trennen den vorzeitigen Herbstmeister aus Bayern und das noch immer sieglose Schlusslicht aus dem Rheinland. Noch Fragen?

PERSONAL: Starke wird im Tor erneut Ulreich (Adduktoren) vertreten, Hummels plagte zuletzt eine starke Erkältung. Köln fehlen insgesamt sogar zwölf Profis.

STATISTIK: Seit 1964 hat kein Tabellenletzter mehr beim Spitzenreiter gewonnen. Immerhin konnten die Kölner in mehr als der Hälfte aller ihrer Bundesligaspiele gegen den Rekordmeister punkten.

BESONDERES: Heynckes' Schwiegersohn ist schon von Klein auf Köln-Fan. Da habe er es in der Familie nicht "ganz so einfach", sagte der Trainer-Routinier.

Hertha BSC - Hannover 96 (Mittwoch, 20.30 Uhr)

SITUATION: Nur ein Sieg in den jüngsten fünf Ligaspielen bringt Hertha (18 Zähler) in Zugzwang. Der Abstiegs-Relegationsplatz ist nur noch drei Punkte entfernt. Die 96er haben das Hinrundenziel von 20 Punkten schon übererfüllt (22).

PERSONAL: Berlins Trainer Dardai beklagt die mangelnde Frische bei seinen Profis. Für einige Stammspieler wie den angeschlagenen Weiser könnte das zu einer Pause führen. Darida und Stocker fehlen noch immer. Bei Hannover ist Schwegler gesperrt.

STATISTIK: Hertha verlor die jüngsten zwei Liga-Heimpartien, drei Niederlagen im Olympiastadion nacheinander hat es unter Trainer Dardai noch nicht gegeben. Hannover gab zuletzt drei Auswärtsspiele in Serie ab. Im November 2014 gab es den letzten 96-Sieg in Berlin (2:0).

BESONDERES: Breitenreiter motiviert sein Personal mit der Aussicht auf einen verlängerten Jahresend-Urlaub. Mit dem Sieg gegen Hoffenheim ist der Trainingsstart bereits auf den 28. Dezember verlegt worden. Weitere Punktgewinne könnten das Datum noch weiter nach hinten verschieben.

FC Schalke 04 - FC Augsburg (Mittwoch, 20.30 Uhr)

SITUATION: Schalke will sich auf einem Champions-League-Rang etablieren. Augsburg ist nur drei Punkte schlechter und liegt auch auf Europacup-Kurs.

PERSONAL: Burgstaller rückt bei Schalke wohl wieder für Di Santo in die Spitze, Goretzka fehlt weiter. Beim FCA könnte Opare nach Gelbsperre Framberger als Rechtsverteidiger ersetzen.

STATISTIK: Der Revierclub ist seit neun Bundesligaspielen ungeschlagen, spielte zuletzt aber dreimal nur unentschieden. Dem FCA gelang in sechs Partien auf Schalke noch kein Sieg (fünf Niederlagen).

BESONDERES: Augsburgs Philipp Max ist mit acht Assists derzeit bester Vorbereiter der Liga. Sein Vater Martin war einst Schalker Torjäger.

Bayer Leverkusen - Werder Bremen (Mittwoch, 20.30 Uhr)

SITUATION: Bayer ist seit neun Ligaspielen ungeschlagen und kann sich mit einem Sieg in der Spitzengruppe festsetzen. Werder ist zwar noch 17., hat aber drei von fünf Spielen unter Trainer Kohfeldt gewonnen.

PERSONAL: Bayer fehlen der gesperrte Wendell und der verletzte Aranguiz. Bremen muss wegen eines Achillessehnenrisses lange auf Bartels verzichten.

STATISTIK: Leverkusen ist seit dem 28. April zu Hause ungeschlagen. Werder holte am Samstag in Dortmund (2:1) den ersten Auswärtssieg seit dem 22. April.

BESONDERES: Bayer musste in den beiden letzten Heimspielen nach Platzverweisen insgesamt 94 von 180 Minuten in Unterzahl absolvieren.

Freitag, 8. Dezember 2017

Hoffenheim : TSG 1899 Hoffenheim verabschiedet sich mit Remis von Europa League

Hoffenheim verabschiedet sich mit Remis von Europa

Wieder kein Sieg für 1899 Hoffenheim in der Europa League: Das Team spielte zum Abschied aus dem Wettbewerb nur unentschieden gegen Rasgrad. Allerdings schonte Trainer Nagelsmann zahlreiche Stammspieler.


Hoffenheim : TSG 1899 Hoffenheim verabschiedet sich mit Remis von Europa
                             Wieder kein Sieg für 1899 Hoffenheim in der Europa League


Durchwachsenes Ende einer schwachen Europa-League-Spielzeit: 1899 Hoffenheim hat sich mit einem 1:1 (1:0) Unentschieden gegen Ludogorez Rasgrad für diese Saison aus dem Europapokal verabschiedet. Schon vor der Partie war klar gewesen, dass selbst ein Sieg den Sinsheimern nicht zum Weiterkommen reichen würde. Den Gästen reichte das Resultat als Gruppenzweiter hinter Sporting Braga, um die Zwischenrunde zu erreichen.

Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann nutzte die für sein Team sportlich unbedeutende Partie als eine Art Teambuildings-Maßname. Zahlreiche Spieler aus der zweiten Reihe bekamen diesmal ihre Chance in der Startelf, unter ihnen BVB-Leihgabe Felix Passlack oder die jungen Robin Hack und Alexander Rossipal, die in der Liga außerhalb von Hoffenheim bisher nur wenigen ein Begriff waren.

Erste Chance zur Führung genutzt

Die rund 7000 Zuschauer sahen eine Nagelsmann-Elf, die sich von Beginn an in das Spiel hineinkniete - das Kalkül des Trainers war also durchaus aufgegangen: Die Spieler wollten sich beweisen, einen großen Leistungsunterschied zu den Gästen konnte man jedenfalls nicht feststellen.

Im Gegenteil: Hoffenheim nutzte sogar gleich die erste richtige Chance zum Führungstor. Nach Vorarbeit von Hack vollendete Philipp Ochs kühl aus knapp zehn Metern zum 1:0. Die Bulgaren waren zwar das spielbestimmende Team, größere Torgelegenheiten konnten sie sich allerdings nicht erarbeiten. Und so plätscherte die erste Hälfte dahin.


Hoffenheim : TSG 1899 Hoffenheim verabschiedet sich mit Remis von Europa
                               Philipp Ochs Krieg der Torschütze für Hoffenheim


Nach dem Wechsel wurde das Spiel etwas lebhafter, erst hatte Ochs erneut die Chance zum Tor, dann meldete sich auch Rasgrad im gegenerischen Strafraum mehrfach zu Wort. Aber die Abwehr der Sinsheimer mit dem jungen Torwart Gregor Kobel stand zunächst sicher. Bis zur 62. Minute, als Wanderson sich im Laufduell gegen Passlack durchsetzte und zum 1:1 abschloss. Der Gästestürmer schien allerdings zuvor die Hand am Ball gehabt zu haben.


Hoffenheim : TSG 1899 Hoffenheim verabschiedet sich mit Remis von Europa
                    Hoffenheim verabschiedet sich mit Remis aus Europa League-Zulj mit Debüt


Dennoch war der Ausgleich leistungsgerecht, die Bulgaren waren nach dem Wechsel das bessere Team. Rasgrad setzte allerdings auch den unschönen Schlusspunkt: Keseru sah in der 83. Minute nach einem rüden Einsteigen gegen Bicakcic die Rote Karte.

1899 Hoffenheim - Ludogorez Rasgrad 1:1 (1:0) 

1:0 Ochs (25.)
1:1 Wanderson (62.)

Hoffenheim: Kobel - Lorenz, Bicakcic, Nordtveit, Rossipal - Passlack, Hoogma, Polanski, Hack (74. Otto) - Zulj (69. Bühler), Ochs (56. Skenderovic).

Rasgrad: Renan - Moti, Plastun, Natanael - Anicet Abel, Djakov - Goralski (46. Keseru), Wanderson (85. Terziev), Marcelinho (89. Sasha), Cicinho - Misidjan 

Schiedsrichter: Grinfeeld (Israel) 

Zuschauer: 8000 

Rote Karte: Keseru.